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Bericht Heimat-Tour Tag 3

Heimat-Tour von Ministerin Ina Scharrenbach

NRW Heimat

Tag 3
02. August 2017

Heimatministerin in Emmerich

Mit guten Nachrichten und einem Förderbescheid von 1.025.000 Euro im Gepäck startete Heimatministerin Ina Scharrenbach am 2. August die 3. Etappe ihrer Heimattour in Emmerich. Dort besuchte Scharrenbach das denkmalgeschützte Haus „De wette Telder“ und übergab den Förderbescheid. Zuvor empfing Emmerichs Bürgermeister Peter Hinze die Heimatministerin im Rathaus der Stadt. 

Mit Angeboten für Kunst und Bildung sowie Musizieren und Theater wird „De wette Telder“ ein Haus der Begegnung und der Integration werden. Das Gebäude ist eines der letzten noch erhaltenen Kaufmannshäuser und gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Region. Der Bau geht schätzungsweise auf das Jahr 1642 zurück

Bilder der Heimat Tour Bilder der Heimat Tour

  

Heimatministerin in Kalkar

Die zweite Station ihrer Etappe führte Heimatministerin Ina Scharrenbach nach Kalkar. Mittelalter am Niederrhein: Das heutige Rathaus entstand 1536. Der backsteinsichtige Bau mit achteckigem Mittelturm gilt als einer der bedeutendsten mittelalterlichen Bauten der Region. Der Stadtkern wird durch architektonische Gebäude im mittelalterlichen Baustil geprägt. Neben einem Rundgang und einem Gespräch mit der Bürgermeisterin im Rathaus, besichtigte Heimatministerin Ina Scharrenbach die Nicolai-Kirche. Die katholische Kirche St. Nicolai - für ihre berühmten Schnitzaltäre bekannt - die jedes Jahr tausende Besucher anzieht. Die Pfarrgemeinde leistet dabei großartige Arbeit. Sie pflegt und erhält nicht nur die Kunstschätze der Kirche, sondern macht sie auch der Öffentlichkeit durch Führungen und ein aktives Gemeindeleben zugänglich. Tradition und Wissen über die Historie dieser Kirche zu bewahren und weiterzugeben ist ein wichtiger Heimatgedanke.

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Heimatministerin in Issum

Die letzte Station der 3. Etappe der Heimattour führte Ministerin Scharrenbach nach Issum. In der Gemeinde im Kreis Kleve besuchte die Heimatministerin zusammen mit Bürgermeister Clemens Brüx und weiteren Vertreterinnen und Vertretern sowie Kommunalpolitikern das jüdische Bethaus.  

Das Bethaus ist ein besonderes Stück Geschichte. Es ist das einzig bekannte vollständig erhaltene jüdisches Gemeindezentrum in Nordrhein-Westfalen, erläutert Johannes van Leuck vom zuständigen Arbeitskreis. Das Haus umfasst eine Synagoge, eine Schule, eine Lehrerwohnung und eine Mikwe, das rituelle Tauchbad. Der ehrenamtliche Arbeitskreis schafft eine würdige Erinnerungsstätte, die das Leben der Jüdischen Gemeinde in Issum erfahrbar macht.

Im Dezember 1865 wurde das Bethaus eingeweiht. 1935 wurde das Gebäude an einen deutschen Uhrmacher verkauft. Das war großes Glück, so blieb das Gebäude von den Nationalsozialisten verschont. Das Obergeschoss ist heute ein kleines Museum jüdischer Traditionen.

  

Die Ministerin besuchte zudem den "Platz an der Pomp" in Issum. Der Dorfplatz im Ortskern wird mit Städtebaufördermitteln des Landes umgebaut. Der Platz ist vollständig erneuert worden und soll zukünftig als Markt- und Veranstaltungsplatz genutzt werden.

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Fotohinweis: © Land NRW 2017 /F. Götz


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