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Altersdiskriminierung

Landesseniorenvertretung NRW

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Der Ausdruck Altersdiskriminierung bezeichnet die soziale und ökonomische Benachteiligung von Personen aufgrund ihres Lebensalters. In Deutschland wurde im August 2006 das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verabschiedet, mit dem die Antidiskriminierungsrichtlinien des Rates der Europäischen Union in nationales Recht umgesetzt werden.

Das Thema "Altersdiskriminierung" hat dadurch an Aufmerksamkeit gewonnen. Allerdings reduziert sich die Diskussion dabei überwiegend auf den Arbeitsmarkt. Aber Altersdiskriminierung gilt auch für andere Lebensbereiche. Beispielsweise bei den Zugangsmöglichkeiten zu Gesundheitsleistungen, Bildungsangeboten, Versicherungen und Finanzdienstleistungen, Möglichkeiten zur politischen Teilhabe usw.

Vielfach werden die zunehmende Zahl älterer Menschen und deren wachsender prozentualer Anteil an der Gesamtbevölkerung nur unter negativen Vorzeichen diskutiert und als eine Belastung für die sozialen Sicherungssysteme und den Arbeitsmarktes dargestellt. Begriffe wie "Rentnerschwemme", "Alterslawine", "Überalterung" verstärken dies. Die durchschnittliche Lebensphase "Alter" umfasst mittlerweile einen Zeitraum von bis zu drei Jahrzehnten. Die älteren Menschen stellen keine homogene Gruppe mehr dar.

Vor diesem Hintergrund baut das MGEPA eine Altenberichterstattung für Nordrhein-Westfalen auf. Ziel ist es, ein realistisches Bild vom Alter und Altern in Nordrhein-Westfalen zu zeichnen, indem die Potenziale und Risiken der älteren und hochaltrigen Menschen sichtbar gemacht werden.


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