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Landesförderplan Alter und Pflege

Landesförderplan Alter und Pflge NRW

Landesförderplan Alter und Pflege

Der Landesförderplan Alter und Pflege 2016-2017 des Landes Nordrhein-Westfalen
auf der Grundlage des neuen Alten- und Pflegegesetzes

 

Hintergrund

Gemäß § 19 Alten- und Pflegegesetz NRW erstellt das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter einen Landesförderplan, in dem die Fördermaßnahmen und -mittel für Alten- und Pflegepolitik für die Dauer einer Legislaturperiode gebündelt und transparent aufgeführt sind. Dabei sollen die Ziele und Aufgaben der Alten- und Pflegeförderung auf Landesebene beschrieben sowie Näheres zur Förderung ausgeführt werden.

Dem Alten- und Pflegeförderplan liegt der Konsens zugrunde, dass die demographische Entwicklung erhebliche Anforderungen an die Gestaltung der sozialen Infrastruktur in unserem Land und insbesondere an die Quantität und Qualität der Angebote zur Versorgung und Unterstützung älterer und pflegebedürftiger Menschen stellt.

Es bedarf zukunftssicherer Lösungen, die in allen Bereichen von den Menschen her gedacht und gemeinsam mit ihnen gestaltet werden müssen. Zudem muss die konkrete Umsetzung einer auf die Zukunft ausgerichteten Alten- und Pflegepolitik im Schwerpunkt auf der lokalen Ebene erfolgen. Sie muss den direkten Lebenszusammenhang der älteren oder pflegebedürftigen Menschen kennen und ihr direktes Wohn- und Lebensumfeld bedarfsgerecht gestalten.

 

Was wird gefördert?

Die Haushaltsmittel für den Landesförderplan können in den Themenbereichen Alter und Pflege insbesondere verwendet werden für

  • Institutionelle Förderungen
  • Projektförderungen,
  • die Förderung und Gestaltung partizipativer Prozesse,
  • die Förderung wissenschaftlicher Untersuchungen einschließlich der Entwicklung von Instrumenten der Wissens- und Erfahrungstransfers
  • die Erarbeitung, Erprobung und Anwendung von Instrumenten insbesondere zur Ermittlung, Vorhaltung und Auswertung von Daten.

Im Rahmen der im Landesförderplan aufgeführten Förderangebote können Akteurinnen und Akteure der Alten- und Pflegepolitik NRW für ihre Arbeit, Projekte und Massnahmen eine finanzielle Förderung nach den Regelungen der Landeshaushaltsordnung (LHO NRW) erhalten.

Der Landesförderplan 2016-2017 fasst auf der Grundlage einer landesweiten Beteiligung zur Erarbeitung von Förderschwerpunkten die Fördermöglichkeiten in 3 Förderbereiche mit insgesamt 20 Förderzielen zusammen, denen 14 konkrete Förderangebote zugeordnet sind. Die Förderangebote beschreiben im Detail und abschließend, wer für welche Maßnahme unter welchen Voraussetzungen eine Förderung beantragen kann.

 

Weitere Informationen und Antragstellung

Den Landesförderplan finden Sie hier

Die Antragsunterlagen können Sie hier herunterladen:

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zur Förderung von Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe

Formular für weitere Pflegeselbsthilfegruppen

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zur Förderung von Selbsthilfegruppen


FAQs zum Förderangebot 13 - Förderung Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe

FAQs zum Förderangebot 13 - Förderung von Selbsthilfegruppen


Antrag zur Förderung einer Quartiersentwicklerin oder eines Quartiersentwicklers

Erläuterungen zum Antrag Förderung Quartiersentwicklerin / Quartiersentwickler

 

Allen Anträgen ist die ausgefüllte De-minimis-Erklärung im Sinne der EU-Verordnungen für De-minimis-Beihilfen beizulegen.

 
Antragsfristen

Der Landesförderplan  sieht folgende Antragsfristen vor:

Für das Förderjahr 2017:    15.11.2016

Für das Förderjahr 2018:    15.11.2017

Über die bis zu dem jeweiligen Zeitpunkt eingegangenen Anträge wird einheitlich unmittelbar im Anschluss entschieden. Bei den Antragsfristen handelt es sich nicht um Ausschlussfristen. Auch nach der Frist sind Anträge möglich und können – soweit noch Mittel im jeweiligen Förderangebot verfügbar sind – bewilligt werden.

 

Für Fragen zum Landesförderplan stehen Ihnen
Stephan Erkelenz
Tel. 0211-8618-3241
E-Mail: poststelle@mgepa.nrw.de

und

Sandrea Eichler
Tel. 0211-8618-3471
E-Mail: poststelle@mgepa.nrw.de

gerne zur Verfügung.


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