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Ausbildungsumlage

Fachkräftemangel

In der Pflege existiert bereits heute ein für die Einrichtungen und ambulanten Dienste spürbarer Fachkräftemangel sowie ein deutlicher Mangel an Ausbildungsplätzen in der Altenpflegeausbildung in Nordrhein-Westfalen: Es fehlen dreijährig ausgebildete Fachkräfte.

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) Köln hat im Auftrag des MGEPA auf Grundlage der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe 2010 berechnet, dass Ende 2010 in Nordrhein-Westfalen nahezu 3.000 Absolventinnen und Absolventen in den Pflegeberufen fehlten. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der dreijährigen Altenpflegefachkraftausbildung. Es wurden rund 2.500 Altenpflegerinnen und Altenpfleger zu wenig ausgebildet.

 

Ausgleichsverfahren

Entsprechend der Altenpflegeausbildungsausgleichsverordnung des Landes vom 10. Januar 2012 sollen alle Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen entsprechend ihrer Größe(durchschnittlich belegte Pflegeplätze bzw. den von den Diensten abgerechneten Punkten) in einen Ausbildungsfonds einzahlen. Wer ausbildet, bekommt die Ausbildungsvergütung vollständig aus dem Fonds erstattet. Dadurch wird ein starker Anreiz für mehr Ausbildung gesetzt. Außerdem wird der von den Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten beklagte Wettbewerbsnachteil ausgeglichen.

 

Ausbildungsfonds

Ziel ist, dass ab dem Jahr 2012 alle Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen entsprechend ihrer Größe(durchschnittlich belegte Pflegeplätze bzw. den von den Diensten abgerechneten Punkten) in einen Ausbildungsfonds einzahlen. Wer ausbildet, bekommt die Ausbildungsvergütung vollständig aus dem Fonds erstattet. Dadurch wird ein starker Anreiz für mehr Ausbildung gesetzt. Außerdem wird der von den Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten beklagte Wettbewerbsnachteil ausgeglichen.


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