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Unterstützung für Flüchtlinge

Modellprojekte zur Integration geflüchteter Menschen in Pflege- und Gesundheitsberufe

  

Der Fachkräftemangel insbesondere in den Pflegeberufen stellt auch Nordrhein-Westfalen vor große Herausforderungen. Die Zuwanderung von Flüchtlingen, insbesondere von Menschen mit einschlägigen beruflichen Vorerfahrungen sowie einer hohen Arbeitsmotivation und Lernbereitschaft, bietet hierbei eine große Chance.

Daher fördert das MGEPA zwei Modellprojekte zur Integration von geflüchteten Menschen in Pflege- und Gesundheitsberufe.

   

  

Modellprojekt „welcome@healthcare“

Seit dem 1. November 2016 wird im Projekt „welcome@healthcare“ durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für geflüchtete Menschen in Pflege- und Gesundheitsfachberufe gefördert. Die Koordinierungsstelle wird Informationen über Anforderungen, Zugangswege und Einsatzmöglichkeiten von geflüchteten Menschen in Pflege- und Gesundheitsfachberufe aufbereiten und bereitstellen. Ziel ist es, Informationen, Konzepte und erprobte Handlungsansätze zu bündeln und Akteurinnen und Akteuren im Pflege- und Gesundheitsbereich zur Verfügung zu stellen.

Mit der Umsetzung des Projektes wurde die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Freie Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen beauftragt.

  

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Modellprojekt „Care for Integration“

Das Projekt „Care for Integration“ ist als Kooperationsprojekt des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales sowie der Regionalagentur Düsseldorf der Bundesagentur für Arbeit am
1. Dezember 2016 gestartet.

„Care for Integration“ bereitet geflüchtete Menschen auf eine Ausbildung im Berufsfeld Altenpflege vor. Zentrales Element des Projekts ist die Verknüpfung von beruflichen Qualifikationen mit dem Erwerb von allgemeinen und fachspezifischen Sprachkenntnissen. Ziel des Projekts ist der erfolgreiche Abschluss der staatlich anerkannten Altenpflegehelferausbildung.

  

Projektträger sind die Akademie für Pflegeberufe und Management gGmbH (apm) sowie der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa). An acht Standorten in Nordrhein-Westfalen sollen insgesamt 160 Menschen in einer 18-monatigen, berufsbegleitenden Ausbildung den Abschluss zur staatlich anerkannten Altenpflegehelferin/ zum staatlich anerkannten Altenpflegehelfer erlangen. Die Teilnehmenden werden bis zu 12 Monate durch Sprachkurse, die Vermittlung kultureller Werte, Informationen über das Berufsleben in Deutschland sowie die spezifischen Bedingungen und Anforderungen in der Altenpflege auf die Ausbildung vorbereitet. Ergänzend kann der Hauptschulabschluss erworben werden. Nach erfolgreichem Abschluss soll Absolventinnen und Absolventen der Übergang in eine ggf. verkürzte Altenpflegeausbildung ermöglicht werden.

  

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