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Psychiatrische Krankenhäuser

Krankenhausdatenbank Nordrhein-Westfalen

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Ziel der Psychiatriepolitik der Landesregierung ist die Sicherstellung eines an den Bedürfnissen der betroffenen Menschen orientierten bedarfsgerechten, qualitativ hochwertigen, wohnortnahen, barrierefreien und vernetzten Präventions- und Hilfeangebots. Eine stärkere Berücksichtigung und nachhaltige Verankerung von geschlechtsspezifischen und gendergerechten Ansätzen in Prävention und Hilfe ist hierbei unverzichtbar. Im Hinblick auf die große Zahl von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte soll auch den kulturspezifischen Belangen angemessen Rechnung getragen werden.

Durch eine gemeindeintegrierte therapeutisch und rehabilitativ ausgerichtete personenzentrierte psychiatrische Hilfestruktur können zwangsweise Unterbringungen von psychisch kranken Menschen verhindert werden. Sie erleichtert zudem die soziale Integration der betroffenen Menschen und wirkt einer Stigmatisierung und Ausgrenzung entgegen. 

 

Therapeutische Behandlungsangebote

Bürgerinnen und Bürgern mit psychischen Erkrankungen steht schon heute ein breit gefächertes Angebotsspektrum an ambulanten, teilstationären und vollstationären Hilfen zur Verfügung. Für die stationäre psychiatrische Akutbehandlung sind für Kinder und Jugendliche 22 Krankenhäuser und 55 Tageskliniken und für Erwachsene 86 Krankenhäuser und 170 Tageskliniken im Krankenhausplan des Landes Nordrhein-Westfalen ausgewiesen.

 

Krankenhausplanung

Im Rahmen der psychiatrischen Krankenhausplanung des Landes werden die stationären klinischen Versorgungsstrukturen fortgeschrieben und weiterentwickelt. Hierbei soll der Grundsatz „ambulant vor stationär“ stärker betont und auf eine sektorenübergreifende Vernetzung der Hilfen hingewirkt werden. Ein besonderer Schwerpunkt ist der weitere Auf- und Ausbau der Versorgungsangebote für psychisch kranke Kinder und Jugendliche.

 

Prävention

Im Bereich der Prävention setzt die Landesregierung insbesondere auf die Verstärkung von Maßnahmen, die auf den Erhalt und die Verbesserung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gerichtet sind. Hierzu hat die Landesgesundheitskonferenz im Dezember 2010 eine entsprechende Entschließung verabschiedet. Im Rahmen einer als Gemeinschaftsinitiative aller Verantwortungsträger angelegten Landesinitiative sollen - unter dem Dach des Landespräventionskonzeptes – erfolgversprechende Präventionsansätze und Strukturentwicklungen gezielt gefördert werden.


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