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Hospize und Palliativversorgung

Krankenhausdatenbank Nordrhein-Westfalen

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Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

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Hospiz- und Palliativversorgung – würdevolles Leben bis zum Tod

Die Verbesserung der Lebensqualität schwerstkranker und sterbender Menschen ist seit vielen Jahren ein wichtiges gesundheitspolitisches Anliegen des Landes Nordrhein-Westfalen, das die dynamische Entwicklung dieses Versorgungsbereichs in den letzten 25 Jahren maßgeblich geprägt hat. Ein sichtbarer Beweis hierfür sind

  • rund 300 ambulante Hospizdienste (einschließlich ambulanter Kinderhospizdienste),
  • zwei Tageshospize,
  • über 200 ambulante Palliativpflegedienste,
  • 70 stationäre Hospize, davon sechs Kinder- und Jugendhospize,
  • 412 Palliativbetten, 60 Feststellungsbescheide,
  • 44 Kinderkrankenpflegedienste,
  • sieben Teams für spezialisierte ambulante pädiatrische Palliativversorgung (SAPPV) und
  • rund 9.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Die vom Land Nordrhein-Westfalen eingerichteten ALPHA-Stellen in Bonn und Münster unterstützen das Land bei der Weiterentwicklung dieser Versorgungsbereiche.

 

Hospizkultur und Palliativversorgung in Heimen

Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Gesundheitswesens sowie Expertinnen und Experten der Hospiz- und Palliativversorgung hat das Gesundheits- und Pflegeministerium eine Konzeption mit Umsetzungsmöglichkeiten für die Implementierung von Leistungsangeboten der Palliativversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen entwickelt. Diese kann nun mit Unterstützung des Ministeriums in den Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden.

 

Ambulante Hospiz- und Palliativarbeit

Die Betroffenen sollen nach Möglichkeit in der gewohnten häuslichen Umgebung versorgt werden. Deshalb nimmt die ambulante Versorgung nach dem Grundsatz "ambulant vor stationär" einen hohen Stellenwert im Rahmen einer ganzheitlichen Hospiz- und Palliativversorgung (Palliative Care) ein. Diese erfordert eine ständige Fort- und Weiterbildung der beteiligten Leistungserbringerinnen und -erbringer. Dabei kommt der häuslichen Versorgung der in Nordrhein-Westfalen von einer lebensverkürzenden Erkrankung betroffenen Kinder und Jugendlichen (ca. 3.600) und der psychosozialen Betreuung der Angehörigen eine besondere Bedeutung zu. Durch den gesetzlichen Anspruch Schwerstkranker und Sterbender auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung, der auch für Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeeinrichtungen besteht, wird die Lebensqualität dieser Menschen weiter verbessert.

 

Stationäre Hospize - Horte der Geborgenheit

Stationäre Hospize nehmen schwerstkranke und sterbende Menschen auf, die durch ihr familiäres oder soziales Umfeld nicht ausreichend ambulant versorgt werden können. Es handelt sich um kleine Einrichtungen, deren Anliegen die zeitlich begrenzte palliativ-medizinische Versorgung, Betreuung und Begleitung des Hospizgastes ist. Das Leistungsspektrum der dort tätigen qualifizierten haupt- und ehrenamtlichen Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter schließt die psychosoziale Betreuung der Angehörigen und die individuelle Trauerbegleitung ein.

Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V.

 

Palliativstationen an Krankenhäusern

Diese Einrichtungen nehmen unheilbar kranke Menschen auf, deren Beschwerden – vor allem chronische Schmerzzustände – nur im Rahmen einer palliativ-medizinschen Behandlung im Krankenhaus gelindert werden können. Sie bieten ein ganzheitliches Behandlungs- und Betreuungskonzept an, in dem medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Angebote gleichermaßen enthalten sind.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V.

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Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter ist als erstes Bundesland der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen beigetreten und unterstützt deren Ziele ausdrücklich. Diese werden seit vielen Jahren im Rahmen eines gesundheitspolitischer Schwerpunkts durch zielgerichtete Initiativen und Projekte in NRW umgesetzt.

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen


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