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Ambulante Versorgung

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"Barrieren abbauen - Ideen und Vorschläge für Ihre Praxis" - Ein Service der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

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Die ambulante medizinische Versorgung ist der Teil der Versorgung, mit dem die meisten Menschen wohl am ehesten und häufigsten in Berührung kommen. Sie wird erbracht durch Haus-, Fach- und Zahnärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Einzel- und Gruppen-Praxen, in Medizinischen Versorgungszentren und zum Teil auch an Krankenhäusern. Zur ambulanten Versorgung zählen auch die veranlassten Leistungen, das heißt die Versorgung mit Heil-. und Hilfsmitteln, Medikamenten, medizinische Pflegeleistungen usw..

Ziel des MGEPA ist es, mit den originär zuständigen selbstverwalteten Körperschaften (Kassen(zahn)ärztliche Vereinigungen und gesetzliche Krankenkassen) gemeinsam eine wohnortnahe, flächendeckende ambulante Versorgung sicherzustellen. Dazu gehört auch der (zahn-)ärztliche Notdienst in sprechstundenfreien Zeiten.

Da die Sicherstellung der ambulanten Versorgung den selbstverwalteten Körperschaften der Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und den Krankenkassen obliegt, hat das MGEPA die Rechtsaufsicht über die Körperschaften und den politischen Auftrag, die Versorgung patientnenzentriert zu entwickeln.

 

Aktionsprogramm "Hausärztliche Versorgung"

Gut ein Drittel der Hausärztinnen und Hausärzte in Nordrhein-Westfalen werden in den kommenden zehn Jahren ihre Praxis aus Altersgründen aufgeben – und womöglich keine Nachfolgerin bzw. keinen Nachfolger finden. Mit dem „Aktionsprogramm zur Stärkung der hausärztlichen Medizin und Versorgung" steuert die Landesregierung dieser Entwicklung entgegen.

Mehr junge Menschen sollen für den Hausarztberuf begeistert und dazu bewogen werden, sich verstärkt in ländlichen Gebieten wie dem Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, dem Sauerland oder am Niederrhein niederzulassen.

Um das Arbeiten auf dem Land für Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner attraktiver zu machen, stellt Nordrhein-Westfalen seit dem Jahr 2009 Fördergelder bereit. Im Jahr 2011 wurden die Mittel dafür von 1,5 Millionen Euro pro Jahr auf 2,5 Millionen Euro jährlich erhöht.

Mit der finanziellen Förderung unterstützt das Land die Niederlassung, Anstellung und Weiterbildung in Gemeinden, in denen in Zukunft die hausärztliche Versorgung durch das Ausscheiden von Hausärztinnen und Hausärzten bedroht bzw. gefährdet sein kann. Hausärztinnen und Hausärzte, die sich in solchen Gemeinden niederlassen möchten bzw. eine Ärztin oder einen Arzt anstellen wollen, können bis zu 50.000 Euro Förderung beantragen. Mit bis zu 775 Euro monatlich werden Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten unterstützt, die in den Förderregionen ihre Weiterbildungszeit absolvieren.

 

Ambulante Leistungen von Krankenhäusern

Durch die Öffnung der Krankenhäuser für besondere ambulante Leistungen haben die Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, eine im Krankenhaus begonnene Behandlung, insbesondere bei speziellen schweren Erkrankungen ohne Wechsel des behandelnden Spezialisten fortzusetzen. Auch Operationen können im Krankenhaus ambulant durchgeführt werden.

Die Zulassung von Krankenhäusern zur ambulanten Behandlung hat durch das Versorgungsstrukturgesetz des Bundes ab dem 01. Januar 2012 eine Änderung erfahren. Ab diesem Zeitpunkt ist das MGEPA nicht mehr für die Zulassungen zuständig, sondern die entsprechenden Zulassungsausschüsse bei den Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe.

 

Übersicht über die zugelassenen Krankenhäuser

 

Weiterführende Informationen


MGEPA im Überblick


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