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Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Nordrhein-Westfalen hat im August 2015 als erstes Flächenland eine Gesundheitskarte auch für Flüchtlinge (G-Karte NRW) eingeführt und schafft damit die Voraussetzungen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Flüchtlingen und zur Entlastung der Kommunen. Die Gesundheitskarte ist identisch mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) für gesetzlich Krankenversicherte.

Mit den Verantwortlichen von Krankenkassen wurde eine entsprechende Rahmenvereinbarung zur Übernahme der Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge gegen Kostenerstattung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Verbindung mit dem Sozialgesetzbuch V unterzeichnet.


Folgende Krankenkassen haben die Rahmenvereinbarung unterzeichnet

  • AOK NordWest
  • AOK Rheinland/Hamburg
  • Novitas BKK
  • Knappschaft
  • DAK-Gesundheit
  • Techniker Krankenkasse
  • Barmer GEK
  • IKK classic
Als weitere Krankenkassen sind der Rahmenvereinbarung beigetreten:
  • KKH Kaufmännische Krankenkasse
  • VIACTIV Krankenkasse
  • Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK)

 

 

Gemeinden entscheiden selbst über Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Gemeinden in NRW, die sich – in der Regel per Ratsbeschluss – dafür entscheiden, an der Vereinbarung teilzunehmen, erklären ihren Beitritt schriftlich oder per E-Mail gegenüber dem MGEPA:

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter
Abteilung Gesundheit
Stichwort Gesundheitskarte
Horionplatz 1
40213 Düsseldorf
gesundheitskarte@mgepa.nrw.de


Unter der angegebenen Mail-Adresse können Kommunen sich neben der Beitrittserklärung auch mit Fragen zur Gesundheitskarte für Flüchtlinge an das MGEPA wenden.

 

Beigetretene Gemeinden

Bisher haben folgende Kommunen ihren Beitritt zur Rahmenvereinbarung erklärt

• Alsdorf
• Bocholt
• Bochum
• Bonn
• Bornheim
• Dülmen
• Düsseldorf
• Gevelsberg
• Gladbeck
• Hattingen
• Hennef
• Herdecke
• Köln
• Moers
• Mönchengladbach
• Monheim
• Mülheim an der Ruhr
• Münster
• Oberhausen
• Remscheid
• Sprockhövel
• Troisdorf
• Wermelskirchen
• Wetter

 

 

 

Weitere Informationen

Übersicht der Zuständigkeit der Krankenkassen für Kommunen im Rheinland und in Westfalen-Lippe

Zur Pressemitteilung vom 28.08.2015

Zur Pressemitteilung vom 25.09.2015

Fragen und Antworten zur Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Rahmenvereinbarung zur Übernahme der Gesundheitsversorgung für nicht Versicherungspflichtige gegen Kostenerstattung

Leistungsumfang der Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Anmeldevordruck § 264 Abs 1 SGB V

Abmeldeformular § 264 Abs 1 SGB V

Veränderungsmeldeformular § 264 Abs 1 SGB V


MGEPA im Überblick


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