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Häusliche Gewalt

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Häusliche Gewalt gegen Frauen

Nach der im Jahr 2004 veröffentlichten repräsentativen Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland" hat jede vierte in Deutschland lebende Frau im Alter zwischen 16 und 85 Jahren mindestens einmal physische und/oder sexualisierte Gewalt durch aktuelle oder frühere Beziehungspartnerinnen oder -partner erlitten. Häusliche Gewalt ist kein einmaliger "Ausrutscher". Mit der Zeit nehmen die Gewalttaten oft an Intensität und Häufigkeit zu (Gewaltspirale).

Weltweit stellt häusliche Gewalt eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen und Kinder dar. Die Folgekosten für Justiz, Polizei, ärztliche Behandlungen und Fehlzeiten im Beruf belaufen sich nach Schätzungen bundesweit auf jährlich etwa 14,5 Milliarden Euro.

Gemäß § 34a Polizeigesetz NRW verweist die Polizei den Täter für in der Regel zehn Tage aus der Wohnung. Außerdem informiert sie über den zivilrechtlichen Schutz nach dem Gewaltschutzgesetz des Bundes (Zuweisung der gemeinsamen Wohnung, Kontakt- und Näherungsverbote) und legt der Frau nahe, sich in einer qualifizierten Beratungseinrichtung Rat und Hilfe zu holen. Mit Einverständnis der Frau stellt die Polizei den Kontakt zu einer Beratungsstelle her, bei der es sich zumeist um eine landesgeförderte Frauenhilfeeinrichtung handelt.

 

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