Inhaltsbereich

Navigationsbild zu Frauen

Traumatisierte Flüchtlingsfrauen

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen - 08000 116 016

Logo_Hilfetelefon_gegen_Gewalt_an_Frauen_-_verkleinert
Beratung und Unterstützung von Gewalt betroffenen traumatisierten Flüchtlingsfrauen

 

Das Land Nordrhein-Westfalen ergreift vielfältige Maßnahmen um die Aufnahme, Integration und soziale Betreuung der neu zugewanderten Flüchtlinge zu verbessern.

 

Bei den verschiedenen Hilfeangeboten der sozialen Betreuung und Beratung stehen auch besonders schützenswerte Zielgruppen im Fokus. Eine dieser Zielgruppen sind traumatisierte Flüchtlingsfrauen. Sie sind häufig durch Partnergewalt, Vergewaltigung, Genitalverstümmelung oder geschlechtsspezifische Verfolgung traumatisiert.

 

Der Landtag hat die besondere Lage von traumatisierten Flüchtlingsfrauen gewürdigt und für das Haushaltsjahr 2015 erstmals einen Betrag von 900.000 € speziell für diese Zielgruppe bewilligt. Die Mittel sind für die Beratung und Unterstützung der von Gewalt betroffenen traumatisierten weiblichen Flüchtlinge bestimmt. Unterstützt wird die Landesregierung bei der Umsetzung durch die Landschaftsverbände.

Das Förderprogramm wird 2016 fortgesetzt und beinhaltet:

  • Sensibilisierung und Schulung von Personen, die im professionellen Kontext mit Flüchtlingsfrauen befasst sind
  • Sensibilisierung und Schulung von Ehrenamtlichen und Supervision
  • Niedrigschwellige Begleitung und Betreuung von traumatisierten Flüchtlingsfrauen

 

Für die Durchführung dieser Maßnahmen kommt die örtliche, fachlich geeignete Beratungs- und Hilfestruktur in Betracht. Die Fördermodalitäten und das Antragsverfahren sind in einem Förderkonzept dargestellt.

 

Zu den Möglichkeiten der Einschaltung des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ (08000 116 016) durch Unterstützungseinrichtungen finden Sie hier ein Infoblatt.

 

Zum Zuwendungsantrag des Förderprogramms


MGEPA im Überblick


© MGEPA Nordrhein-Westfalen