Frauen, die wegen Behinderung, ethnischer Herkunft, Religion, sexueller Identität oder Alter benachteiligt werden, sind wegen ihres Geschlechtes immer mehrfach diskriminiert. Für sie bestehen besondere Hürden, ein selbstbestimmtes, sozial anerkanntes Leben zu führen. Frauen befinden sich zudem häufiger, und in spezifischer Weise, in prekären Lebenssituationen als Männer, z. B. hinsichtlich Gesund-heit/Krankheit, existenzsichernder Beschäftigung, körperlicher Unversehrtheit und Selbstbestimmung.
Das Emanzipationsministerium setzt sich energisch für die Verbesserung der Lebenssituation besonders oder mehrfach benachteiligter Frauen ein und fördert Beratungs- und Vernetzungsangebote. Zudem rückt sie die Themen auf Landesebene mit Runden Tischen, Dialogforen und Kompetenzzentren in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung.