Psychosoziale Beratungsstellen für Lesben, Schwule und deren Angehörige: Kompetente und vertrauliche Unterstützung
Noch immer werden gleichgeschlechtlich orientierte Jungen und Mädchen, Männer und Frauen diskriminiert und sind häufiger gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt. Sie sind dadurch oft sozial und psychisch extrem belastet und brauchen eine Beratung, bei der sie verstanden und professionell unterstützt werden.
Für Schwule, Lesben und deren Angehörige gibt es in Nordrhein-Westfalen fünf vom Land geförderte Spezialberatungsstellen, davon mit lesbischer Beratungsausrichtung eine Stelle in Dortmund, mit lesbischer und schwuler Beratungsausrichtung je eine in Köln und Bochum und mit schwuler Beratungsausrichtung jeweils Beratungsstellen in Münster und Siegen.
Zum Aufgabenspektrum der Einrichtungen gehören
Psychosoziale Hilfe zur Bewältigung aktueller Lebenskonflikte:
Coming-Out-Hilfen, Unterstützung bei akuter Krisenbewältigung aufgrund erfahrener Gewalt und Diskriminierung, insbesondere auch sexualisierter Gewalterfahrung sowie Beratung von Angehörigen. Aufgegriffen werden zudem sexuelle Schwierigkeiten sowie Beziehungs- und Trennungsprobleme, spezifische Bedarfe älterer Menschen, die Themen Kinderwunsch von lesbischen Frauen und schwulen Männern, Isolation und Einsamkeit, Migration und Transsexualität sowie Informationen zu rechtlichen Themenstellungen.
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