Nordrhein-Westfalen für Vielfalt: Aktionsplan stößt Veränderungsprozesse an
Menschen unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität sollen in Nordrhein-Westfalen sichtbar werden, selbstbestimmt leben und lieben können. Dies will die Landesregierung mit dem nordrhein-westfälischen Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt - gegen Homo- und Transphobie" erreichen.
Der Aktionsplan wird in einem breit angelegten Beteiligungsprozess mit allen Ressorts der Landesregierung, den maßgeblichen Nichtregierungsorganisationen und der Politik in einem konstruktiven Dialog auf Augenhöhe erarbeitet.
Aus dem Blickwinkel der mehrdimensionalen Diskriminierung sollen Veränderungsprozesse in relevanten Bereichen angestoßen werden. Dazu gehören zum Beispiel
- die Sicherung und der Ausbau der vorhandenen Infrastruktur,
- die Stärkung von SchLAu durch eine hauptamtliche Kraft,
- eine Anlaufstelle für Transsexuelle,
- die Sensilibisierung und Qualifizierung von Fachkräften in allen Bereichen (Beratung, Schule, Gesundheitsdienste, Pflegebereich usw.),
- Studien und Datenerhebungen zu Gewaltbetroffenheit und Lebenssituation sowie
- eine Öffentlichkeitskampagne.
Die Leitziele und Empfehlungen als Basis für die Erstellung des NRW-Aktionsplans wurden in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitet.